Schreibblockade: Keine Angst vor dem weißen Papier

Der Anblick einer leeren Seite macht vielen Autor:innen Angst. Sie lähmt und ist oft der Beginn eines bösen Teufelskreises. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die leere Seite zu füllen und Ideen schnell in einen Artikel zu verwandeln.

Sie haben ein Kundenprojekt erfolgreich bearbeitet. Jetzt wartet nur noch der Endbericht auf Sie. Die Krönung Ihrer Arbeit. Aber gleichzeitig merken Sie: die Uhr tickt. Schließlich möchten Sie Ihre Arbeit zu Ende führen. Denn Ihr:e Kund:in wartet auf Ihre Handlungsempfehlungen. Kein Wunder, wenn der Blick auf das weiße Papier zu einer Schreibblockade führt. Aber keine Sorge: Es gibt genügend Kniffe, wie Sie diese Blockade schnellstmöglich überwinden. So wird sich die leere Seite innerhalb kürzester Zeit zu einem Bericht oder Artikel verwandeln.

Wie entstehen Schreibblockaden

Die Schreibblockade ist ein böser Teufelskreis: Eine Mischung aus der Angst vor dem eigenen Versagen und der Sorge vor der immer näher rückenden Deadline sorgt dafür, dass die Angst noch größer wird. Der Druck, die Arbeit schnell erstellen zu müssen, führt schlussendlich zu einer Blockade. Kurz. Angst lähmt den Menschen. Diese Angst baut auf rationalen Gründen auf, die jedoch aufgelöst werden können. Für Schreibblockaden gibt es verschiedene Auslöser:
 
  • mangelhafte oder gar komplett fehlende Konzepte
  • Übermaß an zu verschriftlichen Informationen
  • fehlende Ordnung der zusammenzuführenden Quellen
  • innerer Anspruch, auf Anhieb einen perfekten Text ausformulieren zu wollen
  • Vorstellung eines oder einer übermäßig kritischen Leser:in
  • Sorge vor einer Blamage
 

So überwinden Sie die Schreibblockade

Vielleicht erleichtert es Sie, zu wissen, dass Schreibblockaden auch zu unserer Arbeit gehören. Manchmal will ein Text einfach nicht gelingen. Die folgenden Tipps haben uns in der Vergangenheit geholfen. Sie wenden wir noch heute an.

5 Tipps, um eine Schreibblockade schnell zu überwinden

1. Erstellen Sie eine Gliederung

In den meisten Fällen hilft es, Ihren Text oder Textabschnitte vorab zu gliedern. So können Sie sich einen Überblick über Ihre Inhalte verschaffen und die Inhalte logisch aufeinander aufbauen. Als Gliederung können simple lineare Listen dienen. Aber auch Mindmaps sind ein geeignetes Tool, um Ihr Schreibprojekt logisch zu gliedern. Mithilfe der Liste oder Mindmaps haben Sie nun eine Struktur, die sie bloß abarbeiten müssen.

2. Mittendrin beginnen, um den Einstieg zu erleichtern:

Wenn Sie Probleme haben, den richtigen Einstieg in Ihr Thema zu finden, ersparen Sie sich diese Qualen. Fangen Sie mittendrin an! Genau, Sie haben richtig gelesen. Schließlich arbeitet unser Gehirn nicht linear – warum sollten Sie das also tun? Werfen Sie lieber einen Blick in Ihre Notizen und wählen Sie den Gedanken aus, zu dem Ihnen direkt etwas einfällt. So wird sich das Patchwork Ihres Textes mit ein wenig Zeit und Überarbeitung schnell zu einem schlüssigen Text wandeln.

3. Störfaktoren ausschalten

Wie gut können Sie sich konzentrieren, wenn Ihr Smartphone sie andauernd mit Benachrichtigungen bombardiert oder Ihr Telefon alle paar Minuten klingelt? Richtig: gar nicht. Schalten Sie also alle möglichen Störfaktoren aus und schaffen Sie sich somit eine ruhige Atmosphäre in einem Raum frei von Störungen.

4. Lassen Sie Fehler zu

Niemand ist perfekt. Warum sollten Sie diesen Anspruch also an Ihre Texte haben? Auf Anhieb einen fehlerlosen Text produzieren zu wollen, führt unweigerlich dazu, dass sie sich in Details verzetteln. Sie verlieren zudem den Blick für das Ganze. Schreiben Sie Ihre Gedanken, Thesen und Argumente runter. An den Formulierungen können Sie im Feinschliff arbeiten.

5. Machen Sie ein Schreib-Warmup

Schreiben ist, wie ein Instrument zu spielen. Haben Sie Ihr Instrument länger nicht gespielt, werden Sie sich erstmal wieder aneinander gewöhnen müssen. Dasselbe gilt auch fürs Schreiben. Was Sie also brauchen, ist eine Aufwärmphase. Diese kann beispielsweise daraus bestehen, erstmal einen Spontantext oder eine Beobachtung auszuformulieren. So kommen Sie in den Schreibrhythmus. Wenn Sie dann zum Verfassen Ihres eigentlichen Schreibprojektes übergehen, werden Sie merken, wie viel leichter es Ihnen fallen wird.

 

Die richtige Haltung vermeidet Schreibblockaden

Die wohl wichtigste Empfehlung lautet aber: Freuen Sie sich auf Ihr Arbeitsergebnis! Freuen Sie sich darauf, dass es anderen Menschen helfen wird! Und trainieren Sie dieses „sich darauf freuen“ gezielt an. Wenn Sie Angst vor einer Blamage haben, dann stellen Sie den Text einer kleinen Gruppe zur Verfügung. Holen Sie aktiv ihre Rückmeldung ein: Welchen „Aha-Effekt“ hatten die ausgewählten Leser:innen? Was hat ihnen am meisten gefallen? Und wenn Kritik kommt, fragen Sie nach, wie Sie es hätten besser machen können. So schaffen Sie sich selbst viele kleine Erfolgserlebnisse, die Ihnen helfen, eine selbstbewusste Haltung gegenüber Ihren Texten zu entwickeln.
Share on email
Share on twitter
Share on google
Share on linkedin
Karla-Paulina Kordt

Karla-Paulina Kordt

Mein Name ist Karla Kordt und ich bin beim futureorg Institut als Content-Managerin/Online-Redakteurin vor allem für das Verfassen der Beiträge zuständig.
Beim Schreiben kann ich gut mein Wissen aus meinem Anglistik und Germanistik Studium an der Ruhr-Universität Bochum einbringen. Neben der Uni und Arbeit interessiere ich mich sehr für Literatur, Theater, Filme und Sport.

Kontakt: kordt@futureorg.de

Xing / LinkedIn

Inhalt

Weißes Logo Futureorg Institut

Verwendung von Cookies

Um die Website optimal zu gestalten und fortlaufend weiterentwickeln zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.