Rhetorische Mittel: Inhalte besser vermitteln

Bereits antike Rhetoriker:innen und Poet:innen wussten: Rhetorische Stilmittel untermauern Aussagen und helfen, Kernbotschaften zu vermitteln. Damit auch Sie für Ihren Blogbeitrag so gewieft schreiben können, haben wir Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten rhetorischen Mittel zusammengestellt.

An den Deutschunterricht erinnern Sie sich sicher noch vage: Die Begriffe Metaphern, Alliterationen und Anaphern mussten Sie für die Schule wieder und wieder büffeln – und doch sind diese nun ein wenig in Vergessenheit geraten. Oder wissen Sie etwa noch, was sich genau hinter diesen Begriffen verbirgt? Falls nicht, ist das kein Problem, denn dieser Beitrag bietet Ihnen einen kleinen Auffrischungskurs. Schließlich helfen rhetorische Mittel, Ihren Texten mehr Ausdruck zu verleihen und so Ihre Kernbotschaften zu untermalen. Dafür ist es nützlich, die wichtigsten Stilmittel zu kennen.

An den Deutschunterricht erinnern Sie sich sicher noch vage: Die Begriffe Metaphern, Alliterationen und Anaphern mussten Sie für die Schule wieder und wieder büffeln – und doch sind diese nun ein wenig in Vergessenheit geraten. Oder wissen Sie etwa noch, was sich genau hinter diesen Begriffen verbirgt? Falls nicht, ist das kein Problem, denn dieser Beitrag bietet Ihnen einen kleinen Auffrischungskurs. Schließlich helfen rhetorische Mittel, Ihren Texten mehr Ausdruck zu verleihen und so Ihre Kernbotschaften zu untermalen. Dafür ist es nützlich, die wichtigsten Stilmittel zu kennen.

Bild: Nicht nur in der Poesie kommen stilistische Mittel zum Einsatz. Quelle: Toa Heftiba/ Unsplash
Klassische Werbung durchlebt eine Glaubwürdigkeitskrise. Quelle: Unsplash/ Anthony Rosset

Metaphern: Bilder, statt komplizierter Erklärungen

Was ist eine Metapher? 

Mit Metaphern erzeugen Sie ein sprachliches Bild. Sie sind bildliche Darstellungen mit übertragenen Bedeutungen. Anders als beim Vergleich, wird bei Metaphern das Wort „wie“ ausgespart.

Wann setzen Sie Metaphern ein?

Mithilfe von bildlichen Aussagen lassen sich komplizierte Sachverhalte oft leichter erklären. Sie sind somit gerade dann hilfreich, wenn durch sie eine lange Erläuterung entfällt. Schließlich machen lange Erklärungen Texte träge und teilweise sogar langweilig. Anhand von Metaphern wird der Text vielseitiger und lebendiger. Ihre Leser:innen können dem Text somit besser folgen und verweilen länger auf Ihrem Blog.

Zudem ist es die Aufgabe der Leser:innen, die Metapher zu deuten und eigenständig auszuwerten. So bleibt Ihre Kernaussage längerfristig im Gedächtnis hängen.

Beispiele: 

  • Mit ihrem Vortrag hat die Geschäftsführerin den Nagel auf den Kopf getroffen. 
  • Keine andere Unternehmensberatung kann uns das Wasser reichen.
  • Die Zahlen des letzten Jahres sind Schnee von gestern.

 Videoempfehlung „Metaphors We Live By: George Lakoff and Mark Johnson

Falls sie mehr über Metaphern erfahren möchten, können wir Ihnen dieses Video über das Buch „Metaphors We Live By“ ans Herz legen. „Metaphors We Live By“ ist ein einflussreiches Buch der Linguisten und Philosophen George Lakoff und Mark Johnson aus dem Jahr 1980. Es hat seitdem die Art und Weise revolutioniert, wie wir Sprache verstehen und wie wir unsere eigenen Erfahrungen mit der Welt um uns herum in Beziehung setzen.

Alliterationen: Ein Klang für mehr Aufmerksamkeit

Was ist eine Alliteration?

Unter einer Alliteration versteht man die Hervorhebung mehrerer Worte durch denselben Anfangslaut. 

Wann setzen Sie Alliterationen ein? 

Alliterationen machen Texte rhythmischer und einprägsamer. Richtig eingesetzt hat eine Alliteration einen „Ohrwurmeffekt“ bei Ihren Leser:innen. Besonders im Fazit eines Textes ist eine Alliteration somit empfehlenswert.

Beispiele:

  • Leistung aus Leidenschaft“ (Deutsche Bank)
  • Klimaschutz kennt keine Grenzen“ (Wahlplakat der Grünen)

 

Anaphern: Wiederholen, um im Gedächtnis zu bleiben

Was ist eine Anapher?

Die Wiederholung eines Wortes oder Satzteils am Beginn von aufeinanderfolgenden Sätzen.

Wann setzen Sie Anaphern ein?

Nicht von Ungefähr finden sich Anaphern häufig in politischen Reden wieder. Durch häufige Wiederholungen bleiben einem Publikum die Worte von Politiker:innen schließlich in Erinnerung. Das gleiche Prinzip können Sie bei Ihren Blogbeiträgen verwenden. So können Sie Ihren Inhalten durch Wortwiederholungen zu Beginn von aufeinanderfolgenden Sätzen Nachdruck verleihen und Ihren Leser:innen die wichtigsten Sachverhalte deutlich machen. Vor allem zu Anfang oder zu Ende Ihres Beitrages können Sie so die Aufmerksamkeit Ihrer Leserschaft ganz gezielt abholen. 

Beispiele: 

  • Wir sind ein vielseitiges Team. Wir investieren in unsere Mitarbeiter:innen. Wir suchen nach neuen Fachkräften.
  • Keine Staus. Keine Termine. Keine Hektik. Kein Stress. Keine Kompromisse. Kein anderes Bier.“ (Jever-Brauerei)

 

Drei Mittel für mehr Nachdruck

Es lohnt sich, beim Schreiben nicht nur auf die Gliederung, Struktur und Verständlichkeit zu achten. Mit Hilfe von rhetorischen Mitteln können Sie Ihre Texte mit Bildern und Emotionen anreichern. Mit den hier vorgestellten einfachen und doch wirkungsvollen Stilmitteln verleihen Sie Ihrem Text und somit Ihren Botschaften geschickt mehr Nachdruck und Nachhaltigkeit.

Karla-Paulina Kordt

Karla-Paulina Kordt

Mein Name ist Karla Kordt und ich bin beim futureorg Institut als Content-Managerin/Online-Redakteurin vor allem für das Verfassen der Beiträge zuständig.
Beim Schreiben kann ich gut mein Wissen aus meinem Anglistik und Germanistik Studium an der Ruhr-Universität Bochum einbringen. Neben der Uni und Arbeit interessiere ich mich sehr für Literatur, Theater, Filme und Sport.

Kontakt: kordt@futureorg.de

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