Fünf Marken, die Co-Creation richtig machen

Mit Customer Co-Creation aktivieren Sie Ihre Kund:innen und profitieren von deren Ideen. Zugleich beweisen Sie, wie sehr Sie die Meinung und das Erfahrungswissen Ihrer Kund:innen schätzen. Eine Wertschätzung, die noch nicht erschlossene Zielgruppen überzeugt, wie die Anwendungsbeispiele in diesem Artikel demonstrieren.

Customer Co-Creation ist ein wirksames Verfahren zur Erstellung innovativer Inhalte. Zudem fördert sie Kund:innenloyalität und erleichtert die Kund:innengewinnung. Die Vorteile dieser Strategie zeigen sich bereits anhand mehrerer Brands. Ihre Beispiele führen vor, wie sie mit Co-Creation Kampagnen von Kundenengagement profitiert haben. Dabei haben sie ihre Kundenbeziehung verbessert und zugleich wirksame Werbekampagnen durchgeführt, so ihre Erfahrung.

Fünf erfolgreiche Co-Creation Kampagnen

Oreo

Auf der SXSW Konferenz 2021 hat Oreo mit seinen Fans kokreiert, indem Tweets zu echten Keksen gemacht wurden. Das Angebot: Die Kund:innen konnten auf Twitter ihre Ideen vorstellen und auf dem Festival durch einen 3D-Drucker personalisierte Kekse schaffen. Die Initiative hatte riesigen Erfolg und führte zu dreistündigen Warteschlangen auf der Konferenz.
Quelle: unsplash.com
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Urban Outfitters

Die Bekleidungsmarke benutzte ihre Social Media-Präsenz, um ihre Kund:innen zu beteiligen. Dort konnten die Fans die „Show Us Your UO“-Funktion benutzen. Hierdurch konnten sie ihre eigenen Fotos in UO-Outfits einreichen. Gleichzeitig konnten sie auf die Postings der anderen Fans zugreifen und sich untereinander austauschen. Durch diese Initiative hat der Brand eine richtige Community geschaffen. Insbesondere die Followerzahl ihrer Instagram Seite explodierte, die inzwischen über 9.2 Millionen Follower:innen zählt. Dies erreichten Sie etwa durch die Hashtag-Kampagne #UOCommunity oder die Kampagne „Fitting Room Friday„.
Quelle: unsplash.com
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Asian Paints

Die Anstrichmittel Marke veröffentlichte ihr Werbevideo „Speechless“ in Zusammenarbeit mit ihren Brand Ambassadors und verlängerte zu ihren Kund:innen die Einladung, mitzumachen. Die Kampagne wurde auf Twitter mit dem Contest „The Royale Aspira Beyond Words“ durchgeführt. Hier konnten die Nutzer:innen teilen, was sie sprachlos macht. Fast 11.000 Tweets wurden in zwei Tagen mobilisiert, wodurch das Werbevideo eine Million Mal angesehen wurde.
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Quelle: United Soybean Board on Flickr https://flic.kr/p/gYezGU
Quelle: United Soybean Board on Flickr (https://flic.kr/p/gYezGU)

Oreo

In einer diesmal rein digitalen Kampagne für ihre Orangencreme-Kekse verbreitete Oreo das Hashtag #BestieBond. Dabei konnten Fans teilen, was ihre Beziehungen mit ihren besten Freunden einzigartig macht. Aus den vielen Freundschaft-Beiträgen schaffte Oreo Sammlungen unter dem Hashtag #OreoBesties. Beide Hashtags haben durch unzählige Abrufe den Markennamen hervorgehoben. Ihr Twitter Profil zählt jetzt 971K Followers.
Quelle: Oreo Cookies Candy Corn
Quelle: Oreo Cookies Candy Corn

Micromax

Das IT-Unternehmen Micromax erstellte für ihr Programm Canvas Doodle 3 eine Zeichnung, wozu ihre Kund:innen beitragen konnten. Diese hatten die Möglichkeit, lustige Situationen vorzuschlagen, die Micromax mit ihrem Programm zeichnen würde. So wurde die Kreativität der Kund:innen gefördert und zugleich die Funktionen des neuen Programms angezeigt.
Quelle: unsplash.com
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Warum brauchen Sie Co-Creation?

Co-Creation gewinnt und steuert die Aufmerksamkeit Ihrer Kund:innen. Wie das Beispiel von Micromax zudem zeigt, erfüllt sie eine edukative Funktion: Durch Beteiligung lernt die Zielgruppe spielerisch neue Funktionen des Produkts kennen, produziert erste Arbeitsergebnisse und beweist auf diese Weise den Nutzwert. Kund:innen überzeugen andere Kund:innen. Das Beispiel Urban Outfitters demonstriert wiederum, wie es Unternehmen gelingen kann, durch Co-Creation ihre Marken mit Lebensgefühl aufzuladen. Die oben genannten Erfahrungen haben gemein, dass sie nachhaltige Kundenbeziehungen anstreben.
Irene Valenti

Irene Valenti

Ich bin Irene Valenti und bin beim futureorg Institut als Lektorin und Online-Redakteurin tätig. Dabei verwende ich meine Kenntnisse der Literatur- und Textlinguistik aus meinem B.A. in Germanistik zum Verfassen und Verfeinern der Texte. Derzeit verfolge ich meine Leidenschaft für Fremdsprachen und Literatur in einem Master in English and American Studies an der Universität Augsburg.

Kontakt: valenti@futureorg.de

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