Customer Co-Creation: Die Kund:innen zu Beteiligten machen

Customer Co-Creation bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kund:innen aktiv zu engagieren. Dies erlaubt Ihnen, deren Aufmerksamkeit auf Ihre Inhalte zu lenken und Ihre Angebote gleichzeitig zu verbessern. Wie können Sie denn die Zusammenarbeit mit Ihren Kund:innen erleichtern und ihre Ideen Ihrem Business anpassen?

Im digitalen Zeitalter kann es Ihnen schwerfallen, die Aufmerksamkeit Ihres Publikums zu behalten. Unter unzähligen online-Werbungen geht Ihr Marketingmaterial leicht verloren. Eine Möglichkeit, Ihre und neue Kund:innen anzuziehen, ist die Entwicklung von Co-Creation Kampagnen. Dabei arbeiten Sie stark kundenorientiert und gestalten Ihre Inhalte nach den Erwartungen Ihrer Kund:innen.
 
Der Grundgedanke der Customer Co-Creation ist Inhalte nicht nur für, sondern auch durch die Kund:innen zu gestalten. Sie wecken ihr Interesse, indem Sie sie aktiv engagieren, und profitieren gleichzeitig von ihren Ideen. Das Endziel sollte eine Art von Co-Branding sein: Ihr Angebot wird sowohl das Wesen Ihres Unternehmens als auch die Bedürfnisse Ihrer Kundenbasis entsprechen.
 

Customer Co-Creation als digitale Ressource

Die Customer Co-Creation Strategie hat sich insbesondere für die jüngeren Generationen wirksam erwiesen. Die Digital Natives zeigen sich als eine dynamische und anspruchsvolle Zielgruppe: Immer online und vernetzt, sind sie von unzähligen Markenprofilen überfordert. Die aktive Zusammenarbeit, die Co-Creation anbietet, ist der schnellste Weg zu ihrer Aufmerksamkeit.
 
Am besten machen Sie Ihre Kund:innen auf online Plattformen zu Beteiligten und nutzen ihre eigenen Content-Creation Fähigkeiten aus. Als Digital Natives suchen sie nach einer Bühne, wo sie ihre Ideen teilen können. Mit Customer Co-Creation Kampagnen schenken Sie ihnen genau das: Die Möglichkeit, gehört zu werden und ihre Meinungen zu verbreitern.
 
Zudem ist diese Zielgruppe mit den digitalen Tools vertraut, über denen Sie kommunizieren werden. Eine Social Media-Präsenz stellt einen direkten Weg zur Customer Co-Creation dar. Sie können dort Ihre Kund:innen durch Chat Optionen, Kommentare und Share-Funktion engagieren. Dadurch lenken Sie Aufmerksamkeit auf Ihren Brand und eröffnen ein beidseitiges Kommunikationsprotokoll zwischen Ihnen und Ihrer Community.
 
Außerdem verfügen Sie auf Sozialnetzwerken über Mittel, die Ihnen einen Einblick in die Kundenerfahrung anbieten. Social Media bedeuten, dass Ihr Unternehmen in Echtzeit auf die Meinungen Ihrer Kundenbasis zugreifen kann. Dabei erfahren Sie alles, was Sie brauchen, ohne Unterstützung von teuren Marketing-Umfragen.
 
Co-Creation eignet sich also für digitale Kampagnen, die die jüngeren Generationen am besten erreichen.
 

Die Vorteile

Auf Social Media haben Sie die Möglichkeit, mit einer Kundenbasis zu interagieren, die sich für aktive Mitarbeit mit Ihrem Brand interessiert. Dabei präsentieren sich gegenseitige Vorteile für das Unternehmen und für die Kund:innen. 
 
Ihr Unternehmen:
 
  • Erhält wichtige Einblicke in die Erfahrung Ihrer Kund:innen.
  • Verbessert seine Marketing-Strategien und Produktangebot.
  • Erweist sich als ein Brand, das Ihren Kund:innen schätzt.
  • Fördert Markenloyalität und Kundenbindung.
  • Entwickelt seine Inhalte schneller und kostengünstiger.
 
Ihre Kundenbasis:
 
  • Erkundet ihr persönliches Interesse am geschäftlichen Kontext.
  • Fühlt sich einflussreich und verstanden.
  • Profitiert von verbesserten Produkten.
 
Co-Creation ist also ein nützliches Mittel zur Erstellung und Verbreitung von Inhalten. Der Einblick Ihrer Kund:innen eignet sich für eine kundenorientierte Innovation Ihres Unternehmens, die Ihnen Relevanz und Sichtbarkeit schenkt.
 

Wie engagieren Sie Ihre Kund:innen?

 
Sie kennen jetzt die Basis für eine erfolgreiche Co-Creation Kampagne. Wie geht es in der Praxis weiter? Das Schwierigste ist, die Kund:innen zu engagieren. Hier finden Sie einige Tipps, um den ganzen Prozess anzustoßen.
 

1. Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Ihr Publikum kennen, was sie machen, wo sie shoppen, wie sie interagieren und so weiter: Das ist der erste Schritt, bevor Sie sich direkt an sie wenden. Dazu können Sie Marketing Surveys benutzen oder eine Social Media Analyse durchführen. Analysieren Sie dann ihre Interessen. Dazu dienen Keyword Suchen und die Teilnahme an virtuellen Foren. Ethnografische Marktanalysen stellen auch eine gute Investition dar.
 

2. Nutzen Sie die Ideen Ihrer Kund:innen aus

Wenden Sie sich an Ihre Kund:innen und laden Sie sie dazu ein, mit Ihnen zu kooperieren. Versuchen Sie dann, die Bedürfnisse Ihrer Kund:innen zu erfüllen. Bleiben Sie dabei offen: Ihre Kund:innen werden vielleicht einige ungewohnte Idee vorschlagen. Versuchen Sie diese nicht direkt abzulehnen. Im Gegenteil. Arbeiten Sie damit und schätzen Sie die Alternativen ein: Können daraus interessante Elemente abgeleitet werden? Können Sie zu einem durchführbaren Ziel kommen?
 

3. Bleiben Sie aktiv

Melden Sie sich stetig. Ihre Zusammenarbeit mit den Nutzer:innen endet nicht, nachdem Sie neue Angebote durchgesetzt haben. Fragen Sie nach weiterem Feedback und profitieren Sie dabei von langfristigen Markenloyalität. Machen Sie auch Rummel um Ihre Initiative: Sie schätzen das Feedback Ihrer Kund:innen so sehr, dass Sie diese in unternehmensinterne Prozesse einbezogen haben. Das zeigt eine positive Seite Ihres Unternehmens, die betont werden soll.
 

Kundenerwerb durch Co-Creation

Mit Customer Co-Creation delegieren Sie die Gewinnung von neuen Kund:innen an die Kund:innen selbst. Es ist also wichtig, dass Sie sich als Unternehmen direkt engagieren und eine positive Nutzererfahrung gewährleisten. Die letztere ist der Schlüssel zu erfolgreichen kokreierten Inhalten und kann auf Sozialnetzwerken erreicht werden. Fördern Sie den Austausch mit Ihrer digitalen Kundenbasis und profitieren Sie von gegenseitigen Vorteilen für Unternehmen und Kund:innen. (futureorg)
Irene Valenti

Irene Valenti

Ich bin Irene Valenti und bin beim futureorg Institut als Lektorin und Online-Redakteurin tätig. Dabei verwende ich meine Kenntnisse der Literatur- und Textlinguistik aus meinem B.A. in Germanistik zum Verfassen und Verfeinern der Texte. Derzeit verfolge ich meine Leidenschaft für Fremdsprachen und Literatur in einem Master in English and American Studies an der Universität Augsburg.

Kontakt: valenti@futureorg.de

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