Buzzwords: Vermeiden oder taktisch einsetzen?

Buzzwords regieren die Arbeitswelt. Begriffe wie „User Engagement“, „Virality“, oder „Native-Advertising“ dominieren die Welt des Marketings. Aber wie relevant sind sie wirklich?

Schlagworte gab es schon lange, auch schon vor dem Internet. Sie sind ein natürlicher Teil von Sprache und Kultur. Neue Schlagworte benutzen wir, um uns „in-the-know“ oder schlauer zu machen. Sobald sie jedoch das Lexikon aller gesättigt haben, sind sie vor allem lästig. Dennoch können sie für das Content-Marketing Vorteile mit sich bringen. Aber nur, wenn sie richtig eingesetzt werden.

Was sind Buzzword?

Buzzwords sind häufig nur kurzlebig und erzeugen für kurze Zeit ein „Summen“. Genau von diesem Summen leitet sich der Begriff ab (buzz = Summen). Sie entstanden in den 1940er Jahren an der Harvard University, wo sie genutzt wurden, um in Studien bessere und solidere Ergebnisse zu erzielen.

Heute sind Schlagworte für uns alltäglich geworden. Oftmals sogar so alltäglich, dass wir teilweise nicht mehr wissen, dass wir sie überhaupt verwenden. Wenn neue Buzzwords entstehen, verdrehen viele zunächst die Augen. Wieso? Ganz einfach, weil viele die Annahme vertreten, dass Buzzwords verwendet werden, um anzugeben oder sich durch ihre Benutzung gar zu profilieren. Wenn sie richtig verwendet werden, können sie jedoch ein wichtiges Tool für das Content-Marketing sein!

Warum sollten Sie Buzzwords verwenden?

Obwohl Buzzwords häufig in Verruf geraten, lautet unser Tipp: Sie müssen auf Schlagworte nicht ganz verzichten, aber wir empfehlen, sie sparsam und im richtigen Kontext zu verwenden. Besonders in diesen drei Kontexten sind Buzzwords relevant:

  1. um von Google & Co. bemerkt zu werden,
  2. um Ihre Rankings zu erhöhen
  3. und um die Sichtbarkeit der Website oder des Blogs zu erhöhen.

 

Somit wird der Gesamterfolg Ihres Corporate-Blogs verbessert. Google und andere Suchmaschinen nutzen sogenannte „Crawler“, um Webseiten nach bestimmten Schlagworten zu durchsuchen. Was wird also passieren, wenn in Ihren Artikeln Buzzwords vorkommen, nach denen Menschen regelmäßig suchen? Richtig, Ihre Suchmaschinen-Rankings werden ansteigen! Vergessen Sie aber nicht: eine exzessive Buzzword-Schleuderei straft Google genau wie das sogenannte „Keyword-Stuffing“ ab. Mehr dazu können Sie in unserem Artikel Keywords: Erfolgreich bloggen mit Schlüsselbegriffen erfahren.

Diese 5 Buzzwords sollten Sie vermeiden

Buzzword ist nicht gleich Buzzword. Nach einigen Begriffe wird selten oder so gut wie nie bei Google gesucht. Gerade moderne Begriffe, die sich bisher nicht durchgesetzt haben, werden kaum angefragt. Deutsche Google-Nutzer:innen suchen beispielsweise nicht nach dem Begriff „Target Group“ (ca. 350 Suchanfragen pro Monat), sondern vielmehr nach dem einfacheren deutschen Begriff „Zielgruppe“ (ca. 3600 Suchanfragen pro Monat). Vermeiden Sie also komplizierte englische Begriffe, wie:

  1. Game Changer
  2. Content Promotion
  3. State of the Art
  4. Shareability
  5. Snackable Content

 

Zur Veranschaulichung, wird bei Google nach dem Schlagwort „Snackable Content“ gerade einmal 70-mal pro Monat gesucht. Im Vergleich dazu erzielt der gängigere Begriff „Content Marketing“ beinahe 10.000 monatliche Anfragen.

Fazit: Setzen Sie Buzzwords nur dann ein, wenn sie einen Zweck erfüllen.

Setzen Sie Buzzwords gezielt ein und werfen Sie nicht zu reinen Showzwecken mit ihnen um sich! Das straft nicht nur Google mit schlechteren Suchanfragen, denn auch Ihre Leser:innen werden Ihre Seite schnell verlassen. Vermeiden Sie also ein „Jargon-Overload“ und fragen Sie sich stetig: Welchen Mehrwert bringt dieses Schlagwort für Ihre Leser:innen und Ihren Blog?

Karla-Paulina Kordt

Karla-Paulina Kordt

Mein Name ist Karla Kordt und ich bin beim futureorg Institut als Content-Managerin/Online-Redakteurin vor allem für das Verfassen der Beiträge zuständig.
Beim Schreiben kann ich gut mein Wissen aus meinem Anglistik und Germanistik Studium an der Ruhr-Universität Bochum einbringen. Neben der Uni und Arbeit interessiere ich mich sehr für Literatur, Theater, Filme und Sport.

Kontakt: kordt@futureorg.de

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