Business Co-Creation: Inhalte kooperativ erstellen

Business Co-Creation ist ein wirksamer Ansatz zur Content-Erstellung. Mehr noch: Sie hilft, gemeinsam mit einem Partner den Wert Ihrer Inhalte zu steigern, Ihre Kreativität zu fördern und innovative Ideen zu entwickeln. Wie aber wählen Sie den richtigen Partner aus?

Stehen Sie vor der Herausforderung, originelle Inhalte zu schaffen? Möchten Sie die Einblicke eines Dritten in Ihrer Marketing-Strategie integrieren? Dann stellt der Co-Creation Prozess eine wertvolle Gelegenheit dar. Dabei arbeiten Sie zusammen mit einem Unternehmen, einem Influencer oder mit Ihren Kund:innen selbst.
 
Business Co-Creation bezieht sich spezifisch auf die Beteiligung einer dritten Person oder Organisation im Kreationsprozess. Sie können dadurch die Ideen anderer in Ihrer Werbemaßnahmen integrieren. Das Format des Ergebnisses ist gleichgültig: Das kann ein E-Book, eine Artikel-Serie oder eine Video-Kampagne sein; Hauptsache, Sie kooperieren mit dritten Externen.

Ihre Vorteile

Die Kooperation mit einem anderen Creator erlaubt Ihnen, neuartige Inhalte mit größerem Mehrwert zu schaffen. Zudem bieten sich beim Prozess der Business Co-Creation weitere Vorteile an:
 
  • Sie erreichen mit einer Aktion Ihr Publikum und das Ihres Partners.
  • Sie erhalten einen Einblick in die Prozesse Ihres Partners.
  • Sie greifen auf seine Marketingmaßnahmen zu.
  • Sie erfahren seine Werbe- und Businesstricks.
  • Sie bauen Vertrautheit zwischen den Teams der beteiligten Unternehmen auf.
 
Nicht nur Ihr Partner wird für Sie verständlicher. Es gilt auch der umgekehrte Fall. Durch diese Zusammenarbeit erhält Ihr Partner wichtige Einblicke in Ihr Unternehmen und Ihre Arbeitsweise. Dies schafft ein starkes Fundament, um die Partnerschaft zu festigen. Besonders dann, wenn Sie eine dauerhafte Kooperation mit ihm anstreben.

Wer kann von Business Co-Creation profitieren?

 
Business Co-Creation kann sich erstmals für kleinere Unternehmen als nützlich erweisen. Durch diesen Prozess können diese sich mit einem größeren Partner verbünden, der die Rolle eines „Content Sponsors“ übernimmt: Dieser kann das kleinere Unternehmen finanziell unterstützen, während der größere Partner von der Kreativität des anderen profitiert. Ein interessantes Beispiel ist der App-Anbieter Scoop.it. Er hat zusammen mit Hubspot das E-Book Getting Started with Content Marketing veröffentlicht. Zur Zeit der Veröffentlichung war Scoop.it im Übrigen der kleinere Partner. Durch die Zusammenarbeit mit dem größeren Hubspot hat es erhebliche Sichtbarkeit gewonnen. Beide haben durch diese Zusammenarbeit geschafft, dass ihr Artikel in der Google-Suche ganz oben gelistet ist.
 
Business Co-Creation ist aber nicht nur für kleine Unternehmen geeignet. Ein stärkeres Unternehmen kann auch davon profitieren. Ein Beispiel dafür stellen die „Content Marketing Benchmarks Reports“ für B2C und B2B Marketers. Diese wurden in Zusammenarbeit zwischen The Content Marketing Institute und Marketing Profs veröffentlicht. Diese sind die am meisten zitierten Berichte im Bereich des Content-Marketings. Und Sie wurden von zwei — bereits bekannten und kapitalstarken — Unternehmen kokreiert. Die Besonderheit: In den Berichten problematisieren sie die Schwierigkeiten bei der Erstellung von Inhalten. Gleichzeitig aber zeigen sie sofort anwendbare Lösungen in der Form eines Berichts auf. Beide Unternehmen wären erfahren genug gewesen, um die Berichte alleine zu veröffentlichen. Indem sie die Talente und Kompetenzen des jeweils anderen Teams integriert haben, ist beiden eine beeindruckende Veröffentlichungs-Reihe gelungen.

Wie wählen Sie einen Partner aus?

 
Wenn Sie die Vorteile des Business Co-Creation-Prozesses persönlich erproben möchten, ist die Wahl eines geeigneten Partners ein wichtiger Erfolgsfaktor. Worauf müssen Sie beim richtigen Partner achten?
 
Allen voran suchen Sie nach Gemeinsamkeiten:
 
  • Hat das Unternehmen ein Publikum, das Sie gewinnen möchten?
  • Steht sein Content im Einklang mit Ihrem?
  • Gefällt Ihnen seine bisherigen Veröffentlichungen oder Themen?
  • Würde sein Content auch Ihrer Zielgruppe gefallen?
 
Auch hier gilt der umgekehrte Fall. Stellen Sie sich dieselben Fragen für Ihren potenziellen Partner. Und finden Sie dabei einige Unterschiede, denn dies ist für den Kreations-Prozess wertvoll. Die Unterschiede sind nämlich zentral für die Schaffung innovativer Inhalte. So stellen Sie sicher, dass alle Beteiligten voneinander profitieren. Dabei bauen Sie Ihre Stärken aus und Ihre Schwächen ab.
 
Suchen Sie also nach Differenzen:
 
  • Beherrscht Ihr Partner ein Format, mit dem Sie nicht vertraut sind?
  • Gibt es Unterschiede in Ihren Social Media-Präsenzen?
  • Hat Ihr Partner etwa eine stärkere Follower-Basis auf einer bestimmten Plattform?
  • Sind Ihre Produkte und Angebote unterschiedlich genug, sodass sie keinen direkten Wettbewerber darstellen?
  • Können die Produkte Ihres Partners Ihrem Angebot ergänzen?

Co-Creation als Business-Modell

 
Business Co-Creation ist das direkteste Medium, um Innovation in Ihr Content-Marketing einzuführen. Wenn Sie dauerhaft auf solche Inhalte angewiesen sind, weil unter anderem Ihre Absatzmärkte sich schnell verändern oder Technologien sich immer wieder erneuern, stellt sich die Frage, wie Sie diesen Ansatz in den Werkzeugkasten Ihres Marketings integrieren. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, sowohl Ihre Arbeitsprozesse anzupassen als auch Ihre Mitarbeiter:innen hierauf vorzubereiten. Schließlich müssen Sie mit Menschen aus anderen Organisationen zusammenarbeiten können. Mit dem passenden Partner und einem arbeitssamen Team stellen Sie innovative Inhalte am Fließband sicher. Am Ende machen Sie nicht nur Sich, sondern auch Ihren Partner, aber allen voran Ihre Kund:innen glücklich.
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Irene Valenti

Irene Valenti

Ich bin Irene Valenti und bin beim futureorg Institut als Lektorin und Online-Redakteurin tätig. Dabei verwende ich meine Kenntnisse der Literatur- und Textlinguistik aus meinem B.A. in Germanistik zum Verfassen und Verfeinern der Texte. Derzeit verfolge ich meine Leidenschaft für Fremdsprachen und Literatur in einem Master in English and American Studies an der Universität Augsburg.

Kontakt: valenti@futureorg.de

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